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Maoristadt - Rotorua

Wieder auf uns allein gestellt ging es weiter:
Hot Pools und Geysire gabs in Rotorua. Bis auf den leicht unangenehm riechenden Geruch sehr cool.
Wir besuchten ein Reservat voll mit Geysiren, genannt "Wai O Tapu". Am Abend haben Angelika und ich dann unsere Beine in einen der Hot Pools im Park gehalten :P.
Leider war das Wetter etwas regnerisch.

 
 











  

Kostenlos im Park zu finden. Hier kann man seine Beine in das natuerlich erhitzte Wasser stecken.

Ein Dankeschoen

Nachdem wir fast eine Woche bei der Oma meines Freunds gelebt hatten, wollten wir uns revanchieren. Wir planten etwas fuer sie zu kochen.
Da Angelika sowohl russisch als auch deutsch als Muttersprache spricht, wollten wir was Russisches kochen. Ok ich gebe zu. Die Unkreativitaet spielte auch eine Rolle.

Leider hatten wir uns beim Versuch zum Supermarkt zu gehen, selbst ausgeschlossen. Tz tz...:D.
Es dauerte dann zwei Stunden, bis Dans Oma wieder da war und wir loslegen konnten. Eigentlich bestand der Sinn der Sache, dass sie sich entspannt und wir alles vorbereiten wollten. Aber so gings dann auch. War dann nur ein paar Stunden spaeter :D.

Und was gibt es typisch Russisches? - Richtig. Pelmeni.

Durch den Russischunterricht in der Schule kannte ich es bereits.
Allerdings hatte ich sie vorher noch nie gemacht. Es war eine echt coole Erfahrung und Dans Oma freute sich sehr :).
Wir stellten selber Nudelteig her und formten daraus Teigtaschen, die wir dann mit einer Hackfleischmischung fuellten.
Dazu gab es noch Kartoffelbrei. Eigentlich sollte der als Fuellung dienen. Allerdings ist die Teigzusammensetzung fuer diese Nudeln etwas anders. Und da Angelika nicht ganz sicher war, haben wir es lieber sein gelassen.
Hat trotzdem geschmeckt :).



Caves und eine unmoegliche Verkehrsanbindung - Waitomo

Nachdem wir Hamilton und Raglan (das Surferparadies) gesehen hatten, wollten wir eigentlich alleine nach Waitomo weiter.
Allerdings klappte es rein organisatorisch einfach nicht. Das einzige Hostel das lagetechnisch in Frage kam, war ausgebucht.
Also blieben wir noch etwas laenger bei der Oma meines Freundes. Auch wenn wir ein leicht schlechtes Gewissen hatten, ihr zur Last zu fallen.
Doch sie stoerte das nicht. Im Gegenteil: Sie fuhr uns sogar mit ihrem Auto nach Waitomo. Dies stellte sich spaeter als riesen Pluspunkt heraus. Aber dazu komme ich noch.

In Waitomo gibt es riesige Hoehlen durch die man Blackwater Rafting machen kann. Fuer alle die es nicht so mit Extremsport haben, gibt es auch noch gewoehnliche Touren. In einigen Hoehlen kann man dabei Gluehwuermchen bestaunen.
Insgesamt gibt es drei Haupthoehlen. Jede sieht ein bisschen anders aus.
Ihr hoert schon, wir haben uns alle angesehen ^^.
Klingt jetzt vielleicht etwas kostenintensiv, ist aber im Verhaeltnis zum Einzelpreis einer Tour sehr billig. Insgesamt zahlten wir 95 Dollar und waren damit ein paar Stuendchen beschaeftigt.

Aber kommen wir nun zu der Verkehrsanbindung. Erstmal sind die Caves etwas abseits von dem Ort Waitomo. Ich kann nicht sagen, ob es einen Shuttle dahin gibt. Allerdings gehe ich mal davon aus.
Unser urspruenglicher Plan bestand allerdings darin, uns in das einzig nahe gelegene BBH Hostel einzubuchen. Warum BBH? Weil BBH eine Hostelgemeinschaft ist und man mit Mitgliedskarte da immer etwas Rabat kriegt.
Wie dem auch sei - als wir dann mit dem Auto vorbei fuhren, sahen wir, dass das Hostel schon noch etwas weiter entfernt war. Es gab auch keinen Gehweg, fuer den EINZIGEN Weg zu den Caves.
Ist bestimmt angenehm, wenn man da mit vollem Backpack neben den Autos laeuft - Ironie off.
Desweiteren besitzen nicht alle Caves einen Shuttle.
Cave Nummer eins befindet sich direkt dort, wo man die Tickets kaufen kann. Das andere Cave ist etwas abseits, wird aber mit einem Shuttle vom Ersten befahren.
Aber kommen wir nun zur dritten Hoehle. Denn diese besitzt so etwas nicht und ist ein paar Kilometer abseits.
Wie?  Keine Verkehrsanbindung? Wie kommt man dann da hin?
Ganz einfach: Man laueft.
Schafft man das in der Zeit, wenn man zum Beispiel alle drei Touren hintereinander machen will?
Wahrscheinlich eher weniger oder zumindest mit gewissem Zeitstress.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, warum da kein weiterer Shuttle verwendet oder nicht noch ein schmaler Gehweg zu den Caves eingebaut wird.
Ich vermute, dass es einfach Keinen interessiert. Das meiste Geld wird wahrscheinlich eh mit den Touristen gemacht, die mit einem Reisebus ankommen. Und der faehrt sie dann von Cave zu Cave.
Geld regiert halt die Welt.
Natuerlich moechte ich hier Niemanden beleidigen. Und falls ihr eine andere Meinung dazu habt, dann schreibt es in die Kommentare.

Nichtsdestotrotz waren die Caves natuerlich wunderschoen und ich moechte euch an dieser Stelle auch ein paar Bilder zeigen :).


 





 Der Versuch Gluehwuermchen zu erfassen 



























Riesige Gastfreundschaft - Hamilton, Raglan

Die danach folgenden Tage verbrachten wir bei der Oma meines Freundes in Hamilton. Sie gab uns einen Platz zum Schlafen, Essen und fuhr uns mit dem Auto an alle tollen Plaetze in der Umgebung.
Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar wir ihr dafuer sind. Dank ihr konnten wir das wunderschoene Umland Hamiltons erkunden und den Sonnenuntergang in Raglan bestaunen. Sie hat uns so viele tolle Sachen ermoeglicht, die ohne Auto einfach nicht machbar gewesen werden.
Ich werde mich daran defintiv noch lange erinnern. An die Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.
Sie ist defintiv ein weiteres Highlight in Neuseeland.

Und ich moechte hier auch gar nichts tot reden, sondern einfach die Bilder wirken lassen.

Hamilton Umland und Wasserfall




 


  Raglan




 ...und sein schwarzer Sand 








  









Raglans wunderschoener Sonnenuntergang 














Vulkane und seltsame Bruecken - Tauranga

Nachdem Angelika und ich Whitianga verlassen hatten, fuhren wir mit dem Nakedbus nach Tauranga. Dummerweise mussten wir dafuer einen Zwischenstopp in Hamilton einlegen. Das bedeutete, wir fuhren einen Umweg, um dann in Hamilton den Bus zu wechseln.

Unser Hostel in Tauranga war modern und kuensterlisch gestaltet. Uns gefiel es allgemein ziemlich gut :).
Wir blieben insgesamt zwei Naechte dort. Wir liefen ueber eine alte Eisenbahnbruecke und hatten von da einen malerischen Ausblick ueber das Wasser.
Leider verstanden wir die Beschreibungen der Frau von unserem Hostel falsch. So erzaehlte sie uns, es gaebe einen Wanderweg am anderen Ende der Bruecke. Also liefen wir darueber, die Information, das man UNTER der Bruecke laufen musste, enthielt sie uns leider vor. Also gingen wir wie "normale" Menschen uber die Bruecke und kamen dementsprechend an der falschen Seite heraus.





Wie auch immer...Zeit das alles zu wiederholen, hatten wir nicht. Denn es wurde langsam dunkel und am naechsten Tag stand schon etwas anderes auf dem Plan.
Naemlich: Mount Maunganui.
Dies ist der Berg am Zipfel von der Stadt Tauranga.
Ihr koennt ihn von der Bruecke aus auf dem Bild ueber diesem Text erkennen.
Nach zirka 40 Minuten sind wir oben angelangt gewesen. Von dort hatte man einen phaenomenalen Ausblick ueber das Umland.
Definitiv eins meiner Highlights!