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Wie im Paradies

Gestern habe ich zusammen mit einem Kumpel einen Ausflug gemacht. Wir haben die kleine Fähre für vier Dollar genommen und sind dann von da bis zum Shakespeare Cliff gelaufen.

Dort hatten wir dann einen atemberaubenden Ausblick über das Meer und die Küste.
Ein kleines Stück daneben lag Lonely Bay. Wir lagen dann ein paar Stunden ganz gemütlich in der Sonne.
Leider war mir das Wasser ein bisschen zu stürmich und kalt, um darin baden zu gehen.
Aber jetzt kommt ja der Sommer und ich freue mich schon darauf, bald richtig im Ozean schwimmen zu können!







Sonne, Strand und noch mehr Sonne

Wie ich euch bereits erzählt hatte, bin ich vor ein paar Tagen am Hot Water Beach gewesen.
Danach wäre mein Bus planmäßig nach Waitomo gefahren.
Ich habe mich aber gegen die Weiterreise entschieden und stattdessen einen Job im Hostel angenommen.

Das schöne an Work and Travel ist, dass man kaum Verpflichtungen hat. Ein Tag vor meiner Abreise aus Devonport, gab es noch keinen wirklichen Plan, was danach passieren sollte.
Und jetzt sitz ich hier im Turtle Cove Hostel in Whitianga.
Das Jobangebot kam ganz kurzfristig über Facebook. Ich hatte es dort einen Tag vor Abreise aus Devonport gefunden und konnte schneller als die anderen Bewerber in Whitianga sein.
Deshalb bekam ich den Job dann auch. Eine Win-Win-Situation also, da ich sowieso in die Gegend reisen wollte :P.

Vorhin haben die anderen und ich das Haus ein wenig geputzt und alles schön hergerichtet. Zwei Stunden Arbeit pro Tag sind mehr als fair. Dafür bekomme ich kostenlose Unterkunft sowie Frühstück und ein Waschgang pro Woche gratis.
Insgesamt sind wir vier Deutsche, die im Hostel arbeiten.

Nachdem geputzt wurde, bin ich die letzten Tage immer ein bisschen im Ort herum gelaufen und habe meine CVs verteilt. Ich warte also momentan auf eine Jobzusage von den Geschäften hier.

Ansonsten lässt sich die Zeit hier ganz gut vertreiben.
Vorgestern lagen Angelika, Michael und ich am Strand, während Simon Kitesurfen war.
Die Bilder davon hab ich euch reingestellt.

Gestern sind wir dann Kayaken gewesen. Das war echt sehr lustig.
Angelika und ich haben es geschafft, schon am Anfang damit umzukippen.
Wir sind zu früh auf das Kayak geklettert und dann wumm...kam die Welle und hat uns wieder umgeschmissen :D.
Irgendwie waren am Ende alle im Wasser und jeder hat versucht, wieder in sein Kayak zu kommen.

Und jetzt zeig ich euch mal unser Hostel, den Strand und das kleine, aber feine Häuschen, in dem wir leben.









Und weiter gehts mit Kiwi...

Wie die Überschrift bereits verrät, ging es nach der Woche WWOOFen weiter mit dem Bus.
Kiwi Experience fuhr von Auckland bis zum Hot Water Beach. Dort blieb ich eine Nacht.
Am Hot Water Beach wird das Wasser an einem bestimmten Abschnitt des Strandes natürlich erhitzt. Man kann sich dort also sein eigenes, heißes Wasserloch buddeln.

Leider hatten wir sehr schlechtes Wetter, als ich dort war.
Mit den Beinen saß ich im teilweise schon kochend heißen Wasser.
Der obere Teil von mir hat im Regen ziemlich gefroren. Dementsprechend sind wir auch nicht so lange geblieben.

Zusammenfassend würde ich den Hot Water Beach als ganz nett, definitiv aber nicht als Must-Have bezeichnen. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Außerdem besichtigten wir noch Cathedral Cove. Diese wunderschöne Landschaft hat es definitiv verdient, Reiseziel unzähliger Touristen zu sein.
Dort wurde auch Narnia gedreht.

Hier seht ihr mal ein paar Bilder:





Devonport

Nachdem ich eine Woche in Auckand gewwooft hatte, entschied ich mich kurzfristig, noch ein bisschen länger in der Gegend zu bleiben.
Eine Freundin hatte einen WWOOFing-Job in Devonport und bot mir an, die nächsten Tage bei ihr zu verbringen.
Also fuhr ich mit dem Bus ins Stadtzentrum von Auckland. Von da nahm ich dann die Fähre nach Devonport.

Die nächste Woche bestand dann unsere einzige Aufgabe darin, Katze und Hund unseres Hosts zu füttern.
Diese waren nach Thailand in den Urlaub gefahren und brauchten Jemanden, der auf ihr Haus aufpasste.
Wir gingen also ein bisschen mit dem Hund hinaus und gossen ein paar Mal die Pflanzen.
Eine sehr entspannte Arbeit, würde ich mal behaupten :p. Schließlich konnten wir dafür kostenlos in Devonport leben und hatten ein Haus für uns.

So viel Freizeit...Was macht man damit eigentlich? :D
Irgendwie findet man ja immer eine Beschäftigung. Und sei es eine Süßigkeitenchallenge auf Youtube zu drehen.
Falls ihr Lust habt ein paar Videos von meiner Freundin Laura zu sehen, dann klickt mal hier: LaurasLovelyLife
Auf ein paar Videos bin ich auch immer mal zu sehen :).

Ansonsten sind wir so gut wie jeden Tag mit der Fähre nach Auckland gefahren. In Auckland leben ca. ein Drittel der Einwohner ganz Neuseelands.
Dementsprechend sind die Beschäftigungsmöglichkeiten relativ groß.
Wir waren sogar einmal im Kino und haben uns dort Mockingjay Part 2 angesehen.

Und jetzt möchte ich euch natürlich nicht die Bilder vorenthalten:









Cinnamon Rolls



Dienstag saß ich mit einer Freundin im Starbucks in Auckland.
Ich bestellte eine Zimtschnecke und lief schließlich nach kurzem Warten vor, um sie mir abzuholen.
Da passierte es leider!

Ich stolperte und alles fiel nach unten.

Glücklicherweise blieb der Teller ganz.
Es war mir schon so mehr als unangenehm, als sich plötzlich alle Blicke im Cafe zu mir umdrehten.
Ich dachte nur "Scheiß drauf, 5-Sekunden-Regel und so." :D
Nachdem ich die Zimtschnecke wieder aufgehoben hatte und gerade damit anfangen wollte, sie zu essen, sprach mich plötzlich eine Frau von der Seite an.
Sie hatte gesehen was passiert war und bat darum, mir eine neue Zimtschnecke kaufen zu dürfen!

In diesem Moment war ich einfach nur total überwältigt. Ich kannte diese Frau nicht. Hatte vorher nie mit ihr ein Wort gewechselt.
Und trotzdem lächelte sie mich an, als wäre es das Natürlichste auf der Welt. Die Frau ging zum Tresen, um nochmal neu zu bestellen.
Dann setzte sie sie sich zu ihrer Familie zurück und wünschte mir noch einen wunderbaren Tag.

Versteht mich nicht falsch, ich hätte die alte Zimtschnecke ohne Murren auch so gegessen. Aber die Tatsache, dass es einen Fremden so kümmert, ob ich Sachen vom Boden esse, hat mich echt sehr berührt.
Schon in einigen Momenten sind mir die Unterschiede zwischen Deutschen und Kiwis aufgefallen.
Aber spätestens in diesem Augenblick wurden die Differenzen überwältigend für mich. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass so etwas in Deutschland nicht passiert wäre.
Vermutlich hätte man mich noch eine ganze Weile aus den Augenwinkeln angestarrt und getuschelt.
Aber wäre wirklich jemand aufgestanden? Wohl eher nicht.

Dabei ist es doch so einfach!
Eine kleine Geste und schon können wir unseren Mitmenschen so viel geben.
Nach diesem Erlebnis habe ich mir defintiv vorgenommen, aufmerksamer durch die Welt zu gehen.
In Deutschland sind die Leute sehr auf sich fixiert, ja teilweise richtig egoistisch. Das ist zumindest meine Meinung
Aber ist das Geben nicht eigentlich sogar besser als das Nehmen? Kann ich mit solch kleinen Gesten nicht eigentlich viel mehr bewirken, als ich es mit meinen Handlungen nur für mich allein jemals könnte?

Bei mir hielt das warme Gefühl nach dieser Erfahrung jedenfalls noch eine Weile an.
Auch jetzt noch denke ich, dass dieser Moment mehr von Weihnachten in sich hatte, als es Tonnen von Lametta und Christbaumkugeln je könnten.

WWOOFing


Hallo Leute!

Na was habt ihr letzte Woche so gemacht?
Also ich habe: Hühner gefüttert, Unkraut rausgerissen, Stöcke geschnitten, einen Steinweg gelegt, Pflanzen gegossen, Hühner- und Gänseeier im Garten gesucht und war gleichzeitig noch Model auf Probe.
Falls ihr euch jetzt fragt, worüber ich hier gerade rede, hier eine kurze Erklärung:
Ein paar von euch erinnern sich vielleicht noch daran, dass ich gesagt habe, ich würde gerne WWOOFing machen.

WWOOFing steht für = World-Wide Opportunities on Organic Farms. Am ehesten könnte man es als eine Art Au-pair auf Zeit beschreiben.
Bloß können die Aufgaben von Kinderbetreueung, über Haushalt oder Gartenarbeit, so ziemlich alles umfassen. Vorwiegend suchen die Familien aber Jemanden, der in ihrem Garten arbeitet und ihnen bei den Tieren hilft. Die Gegenleistung dafür sind Essen und ein Bett.

Ich habe von Montag bis Freitag letzte Woche bei einer Familie in Auckland gewwooft. Mein Host war Fotograph, Schauspieler und Model, weshalb er mir in der Zeit ein bisschen seine Welt gezeigt hat. Und ich muss sagen, es hat richtig Spaß gemacht, sein Model für ein paar Tage zu sein.
Hier mal ein paar Bilder, die er gemacht hat:

 




Photography by Russell Ireland of Still Moon Productions Ltd (c) 2015

Großstadt und Naturschönheit



























Gestern bin ich dann noch mit einem Deutschen und Franzosen mit der Fähre zur nahe gelegenen Insel Waheike Island gefahren. Dort sind wir dann ein bisschen rumgewandert. Schon seltsam wie nah die riesige Stadt Auckland und die Insel mit ihrer atemberaubenden Natur nebeneinander liegen.

Eigentlich bin ich ja überhaupt kein Wandertyp, aber diese Aussicht ist es wert. Man sollte diese Hügel nicht unterschätzen. Stellt sie euch wie aus den Hobbitfilmen vor. Von weitem sehen sie vielleicht ganz harmlos aus. Aber ich kann euch sagen, dass es sehr anstrengend ist, so eine Strecke zu wandern.
Vorallem da man immer nur den Berg runter geht, um den nächsten wieder hinauf zu gehen...and so on...and so on.....

Nachdem wir gut 15-20 km an der Küste entlang gelaufen waren, sind wir mit der Fähre bei Sonnenuntergang zurück.
In Auckland haben wir uns dann erstmal eine Pizza gegönnt. Daniel, Maxime und ich waren so hungrig, wir hätten, glaube ich, zu diesem Zeitpunkt alles gegessen.

Da Lebensmittel hier sehr teuer sind, beschränkt sich die Ernährung der meisten Backpacker auf die einzigen billigen Nahrungsmittel: Weißbrot, Nudeln, Äpfel und Wasser.
Nach ein paar Tagen macht sich das im Körper bemerkbar.
Ich versuche, so gut es geht etwas abwechsungsreicher zu essen.
Und ab und zu gönnt man sich dann halt mal was.

LG
Theresa

Bay of Islands

Wie bereits gesagt, ging es für mich nach drei kurzen Nächten in Auckland weiter nach Bay of Islands. Dort begegnete ich einer atemberaubenden Landschaft, die ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.












 


 

                                                                                                                                                     
Laura (neben ihr saß ich im Flugzeug) und ich haben dort eine fünfstündige Wanderung zu einem Wasserfall gemacht. Am nächsten Tag bin ich mit zwei anderen Deutschen (Karina und Lydia) mit dem Schiff zu einer Insel gefahren.
Uns blieben genau zwei Stunden Zeit aum die 6km zu dem Punkt zu wandern, an dem uns das Schiff wieder abholen sollte.
Easy, Easy dachten wir und haben uns Zeit gelassen. Alles sah so wunderschön aus und das Gras war so weich, dass wir barfuß laufen konnten. Der Wald glich einem Dschungel und wir waren - abgesehen von ein paar Farmern mit ihren Schafen - ganz allein.

Nur leider hatten wir uns mit der Entfernung verschätzt und kamen zu spät.
Und natürlich ist das Schiff dann ohne uns abgefahren. Und wir saßen da fest. Am Arsch der Welt.
Dieser Arsch der Welt ist aber gar nicht so übel, wenn er wie ein Paradies aussieht. Also haben Karina, Lydia und ich uns auf das samtweiche Gras gelegt und drei Stunden auf das nächste Schiff gewartet.
Was habe ich daraus gelernt? Auch wenn die Dinge anders kommen als geplant, können sie großartig werden.

By the way - Ich habe das Gefühl, die Sonne versucht mich hier umzubringen. Ich muss mir unbedingt stärkere Sonnencreme kaufen.



Kulturschock

Hallo Leute,

Nach etwas längerer Funkstille melde ich mich zurück. Zwischenzeitlich hatte ich immer mal wieder den Gedanken, meinen Blog ganz sein zu lassen. Doch ich habe die Vor- und Nachteile abgewogen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es schlicht einfacher ist, hierüber alle an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen.


Ihr fragt euch sicherlich, was ich seit meinem Abflug aus Deutschland erlebt habe. Und ich kann euch sagen: sehr viel!
Die letzte Woche war eine Achterbahnfahrt mit allem drum und dran.

Nachdem ich in Auckland angekommen bin, gab es erstmal jede Menge zu organisieren. Ich habe mich für das Busunternehmen Kiwi Experience entschieden, da mir der Preis sehr fair für die ganze Nord- und Südinsel erschien.
Ich weiß, hier teilen sich die Geschmäcker.
Aber ich hatte einfach für mich persönlich entschieden, nicht mit dem Auto zu fahren. Der Linksverkehr verwirrt mich schon als Fußgänger zu sehr. Außerdem kann man mir beim Autokauf so ziemlich alles erzählen. Ich würde es glauben, da ich keine Ahnung habe.

Also stellte sich mir die Frage, welches Busunternehmen ich wählen sollte. Kiwi oder Stray. Mir fiel die Entscheidung mit Blick auf den Preis nicht schwer. Mein Kiwi-Ticket ist rund halb so teuer wie ein normales Stray-Ticket. Dafür nehme ich auch den etwas schlechteren Ruf und die Party-Hostels von Kiwi-Experience in Kauf.
Nach drei Nächten in Auckland bin ich dann mit dem Kiwibus in Richtung Norden weitergefahren. Hierzu möchte ich in meinem nächsten Post kommen.

Nach drei weiteren Nächten in Paihia ging es dann zurück nach Auckland. Einerseits weil mein Bus so zurück fährt, andererseits weil ich in der Stadt ein paar Sachen organisieren will.
Denn im CBD von Auckland liegt das Office meiner Organisation AIFS (hier genannt IEP).
Ich schreibe euch also gerade aus Auckland diesen Post.

Die letzten Tage sind an mir vorbei gerast. Doch so langsam habe ich das Gefühl, mich in die neuseeländische Kultur ein wenig einzugliedern. Das sprechen fällt mir schon nach einer Woche so unglaublich viel leichter!
Ich traue mich Unterhaltungen mit Muttersprachlern anzufangen, von denen ich vor einer Woche wahrscheinlich nur geträumt hätte.
Aufällig finde ich in Neuseeland, dass hier unglaublich viele Briten und Deutsche sind.
Die Deutschen erkenne ich mittlerweile schon aus 50 Meter Entfernung an ihrer Kleidung, ihren Gesichtszügen und ja...auch ein bisschen an ihrem Verhalten. Es hört sich vielleicht verrückt an, aber vielleicht verstehen einige, die bereits in einer ähnlichen Situation waren, was ich meine. Man sieht den meisten Deutschen einfach schon an der Nasenspitze an, wo sie herkommmen.

Aber jetzt möchte ich euch erstmal ein paar Bilder von Auckland zeigen. Viele Backpacker mögen die Stadt nicht. Wahrscheinlich weil sie sich unter Neuseeland atemberaubende Berge und Seen und nicht einen Großstadtdschungel vorgestellt habe. Ich mag Auckland trotzdem. Es ähnelt ein bisschen London oder New York.