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8 Monate spaeter













Fast acht Monate ist es nun her, dass ich mich ins Flugzeug nach Neuseeland gesetzt habe. Damals konnte die Aufregung nicht groesser sein.
Anderes Land, andere Leute und andere Sprache.
Kurz gesagt: Meine Nerven lagen rund zwei Tage vor der Abreise blank.
Natuerlich freute ich mich noch total, aber trotzdem machte ich mir Sorgen.

Jetzt acht Monate spaeter blicke ich zurueck und kann bei diesen Erinnerungen nur noch schmunzeln.
Ich sehe die Fehler, die ich begangen habe.
Aber das war auch gut so.
Es ist interessant zu sehen, wie mich jede meiner kleinen Entscheidungen weitergebracht hat und wo ich am Ende damit gelandet bin.

Ich weiss, dass ich in den letzten Monaten kein sehr aufmerksamer Blogger mehr war.
Das liegt schlicht und einfach aber daran, dass ich auf der Suedinsel so gut wie kein Wlan hatte.

Nichstdestotrotz moechte ich mich vor meinem Flug nochmal bei euch melden. Und der geht naemlich morgen.
Also was kann man sagen, wenn alles vorbei ist, die Kamera voller Bilder und der Kopf voller Erinnerungen?

Ganz einfach: Der Sommer in Whitianga war der geilste meines Lebens. Ich habe tolle Leute kennengelernt, die diese Zeit einfach unvergesslich gemacht haben.
Die Sonne, der Strand und die Partynaechte im Pub, werden fuer mich immer in Erinnerung bleiben. Selbst jetzt zaubert mir die Erinnerung ein breites Grinsen in Gesicht.

Das Bereisen der Nord- und Suedinsel war atemberaubend. Und ich bin so froh, dass ich die Gelegenheit hatte, alle Ecken von Neuseeland kennenzulernen.
Meine Zeit hier hat mich gepraegt und vorallem das Leben als Backpacker meine Weltanschauung veraendert.

Natuerlich gab es auch Downs. Trotzdem wuerde ich die letzten Monate um nichts tauschen wollen.
Und es sind so viele Sachen nicht erwaehnt. Doch es soll hier gar nicht der Versuch sein, 100000 Erinnerungen in einen Text zu pressen.
Ich denke auch, Bilder sagen mehr als tausend Worte.

In diesem Sinne: Goodbye


New Zealand you are beautiful. Your nature and your people.
You changed me and my perspective of things in life.



Eine Stadt an der Westkueste - New Plymouth

Nach Wellington wollte ich wieder nach Norden fahren zurueck nach Whitianga.
New Plymouth an der Westkueste kam mir dabei ganz gelegen.
Die Hauptattraktion ist dort wohl der riesige Berg. Allerdings wollte ich keine Wanderungen alleine machen. Ich habe so gut wie keine Erfahrung und auf diesem Berg sind schon einige Menschen gestorben.
Ich "begnuegte" mich also mit einer Radfahrt am Strand entlang. Desweiteren besichtigte ich einen wunderschoenen Park den Tag zuvor.
Das Fahrrad lieh ich mir von meinem Hostel aus. Und dieses Hostel war definitiv und unbestritten das Schoenste, in dem ich bisher gewesen bin. Sauber. Klein. Huebsch. Familiaer.
Das gab von mir erstmal fuenf Sterne auf TripAdvisor :D.


mein ganzes Gepaeck ^^
















 




Kunst, Wasserfaelle und leckeres Essen - Wellington















Zugegeben, das Hostel in Wellington war furchtbar. Dafuer besichtigten wir eines der tollsten Museen in Neuseeland und bestiegen Mount Victoria. Zudem besitzt Wellington etwas Kuenstlerisches und Eigentuemliches, welches Auckland meiner Meinung nach fehlt.


Ich spring aus einem Flugzeug


Ja, das musste sein Mutti :D Abgesprungen sind wir von 12.000 ft.

Ich kann dabei Jedem nur einen Skydive/ Fallschirmsprung empfehlen.
Dieses Gefuehl, wenn der Typ hinter dir sagt, du sollst dich an den Rand der offenen Flufzeugstuer setzen.
Dieses Gefuehl, wenn du nur die kilometerweite Leere unter dir siehst.
Dieses Gefuehl jeglichen Halt zu verlieren, wenn der Andere aufeinmal abspringt und dich mit nach unten zerrt.

Es war einfach ein unbeschreibliches Erlebniss, dass ich nie vergessen werde.



Huka Falls - Taupo

Man muss schon sagen, dass die Huka Falls einen sehr schoenen Eindruck machen. Allerdings finde ich ersten Bilder zu Beginn der kleinen Wanderung eigentlich noch eindrucksvoller als die Wasserfaelle an sich.
Nach sechs Kilometer waren wir relativ genervt und muede. Hatten wir einen Tag zuvor doch das Tongariro Crossing gemacht.
Wir versuchten es also auf dem Rueckweg mit Hitchhiken. Das stellte sich leider nicht so einfach dar.
Doch zum Glueck nahmen uns letztendlich drei aeltere Damen mit.
Sie zeigten uns sogar das Haus und den Garten der Queen! Diese besitzt naemlich ganz in der Naehe der Huka Falls eine Art Residenz.











Tongariro Alpine Crossing

Nachdem wir Rotorua hinter uns gelassen hatten, ging es weiter nach Taupo.
Etwas abseits der Stadt befindet sich eine der schoensten Ein-Tages-Wanderung in Neuseeland. Oder zumindest sagt man das.
Aber ueberzeugt euch selbst.
Auf einer Laenge von knapp 20 Kilometern geht es dabei auf fast 1900 Meter hinauf.
Vorbei geht man dabei an aktiven Vulkanen und sieht einmal, wie rutschig es sein kann, nur auf Magmagestein zu laufen.

Es gibt uebrigens auch noch zusaetzliche Wanderungen.
So kann man beispielsweise auf den Mount Ngauruhoe.
Allerdings war das Angelika und mir dann doch eine Spur zu extrem.
Die zuvor gelesenen Prospekte stuften die Wanderung zu diesem aktiven Vulkan als eindeutig sehr gefaehrlich ein.
Mir persoenlich war schon der Weg von dem "Red Crater" zu den "Emerald Lakes" genug.


Fuer mehr Informationen klickt hier: Quelle
Tongariro Alpine Crossing profile.